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Verlaufsfilter

Verlaufsfilter in der digitalen Fotografie

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Foto: © NorGal / fotolia.com

Verlaufsfilter werden trotz moderner Bildbearbeitungsprogramme, auch in der Digitalfotografie sehr häufig eingesetzt. Besonders Natur- und Landschaftsfotografen sowie Architekturfotografen machen von diesen Filtern gebrauch. Kein Wunder, denn wer im Freien fotografiert, muss sich häufig mit extremen Belichtungssituationen auseinandersetzen.

Verlaufsfilter machen Sinn

Extreme Kontraste können auch mit modernster digitaler Kameratechnik und der entsprechenden Nachbearbeitung am Computer oft nicht gemeistert werden (beispielsweise der dunkle Wald vor einem hellen, wolkenlosen Himmel). Evtl. wären HDR-Aufnahmen eine Möglichkeit das Problem zu kompensieren. Aber diese Technik ist aufwendig, da mehrere Fotos vom gleichen Motiv mit unterschiedlicher Belichtung gemacht werden müssen. Anschließend erfolgt die Bearbeitung mit speziellen Programmen oder sehr aufwendig in Photoshop o. a.

Verschiedene Varianten

Um also Fotos mit extremen Kontrasten korrekt zu belichten, ist ein Verlaufsfilter erste Wahl. Verlaufsfilter werden direkt bei der Aufnahme eingesetzt, um flexibel auf die vorhandene Lichtsituation zu reagieren. Sie werden vor dem Objektiv bewegt, um die optimale Einstellung zu finden. Meist geschieht dies dadurch, dass sie in einem Halter, der auf das Objektiv geschraubt oder gesteckt wird, auf und ab geschoben werden. Wie weit die Filter hin und her bewegt werden, hängt vom Motiv und der Lichtsituation ab.

Alternativ werden auch Schraubfilter angeboten. Hier kann durch Drehen der Filter Einfluss auf das Foto genommen werden. Der Vorteil der Aufschraubfilter ist der geringere Platz, den sie benötigen. Außerdem sind sie sehr leicht zu bedienen.
Da Filter, die in eine Halterung geschoben werden meiner Ansicht nach flexibler einsetzbar sind, würde ich bei einem Kauf diese Variante bevorzugen.

Verlaufsfilter werden in verschieden Ausführungen, mit unterschiedlichen Blendenstufen und auch mit farblichen Verläufen angeboten. Wobei ich graue Verlaufsfilter bevorzuge, da Farbeffekte über Bildbearbeitungsprogramme, schnell und problemlos eingefügt werden können.

In der Praxis ermöglicht der Verlaufsfilter eine Verdunklung heller Bereiche (normalerweise der Himmel). Da Verlaufsfilter einen weichen Übergang von dunkel nach hell aufweisen, kann je nach Stellung des Filters der Himmel (die helle Fläche) mehr oder weniger stark abgedunkelt werden. Dadurch wird die Belichtungszeit erhöht und die dunklen Bereiche erhalten (mehr) Zeichnung.

Anbieter von Verlaufsfiltern

Zu den bekannten Anbietern guter Filter gehören u.a. die Firmen Cokin, Singh Ray (leider in Deutschland nicht einfach zu bekommen), Lee, Hitech, Haida. Alle bieten gute Filter, wobei Singh Ray den Ruf ­haben, die besten Filter zu produzieren, sind aber auch erheblich teurer, als z.B. Cokin. Da sie in Deutschland nur schwer erhältlich sind, kommen evtl. Lee Filter mit sehr guter Qualität infrage.

Eine Spitzenreiterposition in Europa hat sich Cokin*mit seinen Produkten gesichert. Lee Filter*, sind wie schon erwähnt, Anbieter sehr hochwertiger Verlaufsfilter bekannt. Wer keine Kompromisse eingehen möchte, sollte sich diese Verlaufsfilter näher ansehen. Allerdings kosten sie um einiges mehr, wie die Filter von Cokin.

Ähnliches gilt für Filter der Firma Hitech*. Auch sie gehören eher zu den teuren Spitzenprodukten. Wer als Anfänger nicht so viel Geld für Filter ausgeben möchte, wird mit den Cokin Filtern den richtigen Anbieter finden. Unbekannte Marken aus China (z.B. auf ebay) wären eine weitere Alternative. Wobei mir das Risiko eines Fehlkaufs zu groß wäre. Ein weiterer empfehlenswerter Anbieter ist auch die Firma Haida*. Auch diese bieten recht gute Verlaufsfilter an.
Fazit: Auch im digitalen Zeitalter sind Verlaufsfilter immer noch absolut nützlich.