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Fotofilter im Zeitalter der Digitalkameras

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Filter © Gerhard Wanzenböck / fotolia.com

Abgesehen von den Menschen, die gerne mit einer analogen Kamera fotografieren, könnte man meinen, dass seit dem Einzug der Digitalfotografie Fotofilter* bei allen anderen Fotografen und Fotografinnen ihre Berechtigung verloren haben – zumindest gilt das für optische Filter. Sie werden aus Glas oder Kunststoff hergestellt und vor dem Objektiv befestigt.

Schließlich kann man heute mit entsprechenden Programmen alle digitalen Fotodateien, mittels digitaler Fotofilter nachträglich bearbeiten und die gleichen Effekte erzielen wie mit „analogen“ Fotofiltern.

Im ersten Moment scheint diese Aussage schlüssig – sie stimmt allerdings nicht ganz, denn es gibt auch heute noch eine ganze Reihe von Situationen in der Fotografie, die ohne „richtige“ Filter kaum denkbar wären.

Welche Fotofilter machen noch Sinn?

Zu nennen wären etwa Graufilter* zur Verlängerung der Belichtungszeit. Sie gehören ebenso dazu ebenso wie Verlaufsfilter* und Polfilter*. Sicherlich kann man darüber streiten ob Verlaufsfilter oder Polarisationsfilter wirklich noch nötig sind, wie oft behauptet wird oder ob die gleichen Ergebnisse auch mittels Software erzielt werden können.

Ganz besonders UV-Filter*, die heute meist nur als Schutzfilter genutzt werden, gehören zu den Filtern, die von vielen als überflüssig bis nutzlos angesehen werden. Andererseits gibt es viele Fotografinnen und Fotografen, die Glasfilter jeder Software vorziehen.

Sehr kontrovers werden UV-Schutzfilter diskutiert. Da moderne Objektive und Sensoren sehr hochwertig vergütet und nicht schnell verkratzen, werden sie als überflüssig, wenn nicht sogar negativ bewertet. Jede Glasfläche würde ja die Qualität eines Objektives verschlechtern.

Schutzfilter ja oder nein?

In den Diskussionen wird dieser Effekt von den Befürwortern der Schutzfilter, als nicht bemerkbar dargestellt, vorausgesetzt es werden hochwertige Filter genutzt. Als positiv wird dabei gewertet, dass im Falle eines Kratzers, Filter weniger Kosten als die Reparatur oder der Ersatz eines Objektivs (von sehr billigen Objektiven einmal abgesehen).

Was den Schutz vor UV-Strahlen angeht, dürften UV-Filter wirklich überflüssig sein, da moderne Kamerasensoren kein Probleme mit UV-Wellen haben (im Zweifel kann jeder Farbstich mit dem Weißabgleich korrigiert werden). Von daher bleibt nur die Schutzfunktion der UV-Filter.

Mehr Informationen zu den einzelnen Fotofiltern finden sich auf den entsprechenden Filterseiten.